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Pferdebild

Maria Mähler 

Dorfstraße 28  |  16348 Marienwerder, OT Ruhlsdorf  (nördl. von Berlin) 

Tel.: 03 33 95- 7 12 96  |  info(at)maria-maehler.de

Dipl.-Designerin  |  Steuernummer: 065/247/09498  | VG Bild-Kunst-Urheberin 182 25 76  |  © 1999-2011, Maria Mähler  |  Webdesign: Maria Mähler

  • 1991 -1999 Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, bei Prof. Max Görner, akademische Zeichenausbildung, die sich am Vorbild der klassischen Malakademien, wie auch des Dessauer Bauhauses orientierte, Abschluss als Diplom.-Designer (Master of Fine Arts), Meisterschülerstudium, Lehrauftrag

  • 1994 Geburt meiner Tochter

  • während des Studiums und anschließend freiberufliche Tätigkeit als Textildesignerin für große Unternehmen im Bereich Heimtextilien; Mitarbeit in einer Werbeagentur, Anzeigen- und Plakatgestaltung für Konzertveranstalter, Logodesign und Corporate Design für mittelständische Betriebe, Illustrationen für Kindertheater und Kulturveranstaltungen 

  • 2001 Umzug von Berlin nach Brandenburg, dem Umfeld und den vorherrschenden Eindrücken entsprechend, werden Natur-, Pferde, Tier- und Jagdmalerei wichtiger

  • seit 2003 Pferdeportraits im Auftrag privater Pferdebesitzer

  • seit 2004 Illustrationen für Pferdebücher,  es folgen Kinder-, Natur- und Hundebücher

  • seit 2007 Grafikdesign und Logogestaltung für Pferdebetriebe 

  • Seitdem ich achtjährig als Voltigierkind aufs Pferd kam, gehörten, mit einigen Unterbrechungen zwar, die Pferde zu meinem Leben. Durch die jahrelange Beschäftigung mit Reitweisen, Rassen, verschiedenen Reitlehren und nicht zuletzt durch die intensive Zusammenarbeit mit Verlagen, Autoren, Tierärzten und Ausbildern, ist einiges Fachwissen zusammen gekommen, das in meine bildnerische Arbeit einfließt

Artikel im "Friesenjournal", August 2008

Pferdemalerei  von Maria Mähler

Das eigene Pferd als Kunstwerk an der Wand – das steht auf der Wunschliste vieler Pferdebesitzer ganz oben. Das Genre der Tier- und insbesondere Pferdemalerei entwickelte sich in den letzten Jahren sprunghaft. Auf Turnieren und Zuchtveranstaltungen, auf Pferdemessen und im Internet kann man fündig werden, wenn man einen Pferdemaler sucht. Eine von Fachleuten sehr geschätzte Pferdemalerin ist Maria Mähler. Wer ein naturalistisches aber mit lockerem Pinselstrich gemaltes Bild sucht, wer das eigene Pferd unverwechselbar festgehalten und gekonnt in Szene gesetzt sehen will, der wird die Entscheidung für ein Bild von ihr nicht bereuen.


Pferde faszinieren sie, solange sie denken kann. Achtjährig fing sie mit dem Voltigieren an und ritt später Schulpferde. Ihre Jugend verbrachte sie im Reitverein. Doch nach und nach trat das Zeichnen in den Vordergrund und die Reiterei rückte an zweite Stelle, bevor sie erst ein mal ganz auf Eis gelegt wurde.
Als 16-jährige begann Maria Mähler neben der Schule das Abendstudium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Der strenge Unterricht, der noch nach den Grundsätzen und Methoden der klassischen Zeichenakademien verlief, ließ den verheißungsvollen Gedanken an Kunst erst ein mal vergessen. Es galt ein schweres Handwerk zu lernen. Das Handwerk des Zeichnens und Malens. Sie vergleicht es gerne mit dem Reiten: „Malen ist wie Reiten ein unheimlich langer Prozess des Lernens. Bis man es zu einer gewissen Meisterschaft bringt, vergehen viele Jahre und auf jeder höheren Stufe des Könnens, bekommt man eine Ahnung von dem was man noch nicht kann. Ausgelernt hat man nie.“ Dem Abendstudium folgte ein Hochschulstudium an Kunsthochschule in Weißensee, das sie 1999 mit dem Meisterschülerdiplom beendete. 


Danach arbeitete sie einige Jahre in Berlin für Werbeagenturen und Textilfirmen, bevor sie aus der Metropole in ein abgelegenes brandenburgisches Dorf zog. Sie war seit über 10 Jahren nicht mehr geritten. Aber wie das so oft ist: einmal vom Pferdevirus erfasst, gibt es kein Zurück mehr. Schnell stand das erste eigene Pferd auf dem Hof und die alte Liebe zu den verehrungswürdigen Geschöpfen war wieder da. Als sie für ihren Freund zum Geburtstag dessen Quarter Horse Stute malte, war die Idee einer neuen beruflichen Herausforderung geboren: Pferdemalerei.

Wenn Maria Mähler heute vor ihrem vier Meter langen Zeichentisch sitzt, ist sie umgeben von Pferden. Vor ihr liegen Entwurfsskizzen für ein Auftragswerk, an einer Pinnwand hängen erste Ideen für ein neues Logo, das ein Ausbilder aus der Schweiz in Auftrag gegeben hat, neben ihr auf der Staffelei steht das fast fertige Portrait eines Lusitanos und im Regal steht eine lange Reihe von Pferdebüchern, die sie illustriert hat.
Weil sie neben der zeichnerischen Sicherheit auch ein umfangreiches reiterliches Fachwissen mitbringt, beauftragen Verlage wie der Cadmos Verlag oder der Dressurstudienverlag sie gerne wenn es um Zeichnungen für Reitlehrbücher geht.

 

Doch die Künstlerin illustriert auch andere Themen. Aquarelle für ein Gartenbuch malt sie ebenso wie Menschenportraits, Landschaftsbilder oder Plakate für Kindertheater.
Aber die Pferde bleiben ihr liebstes Bildthema. Wenn Sie Pferde malt, will sie einen Ausdruck für vollkommene Schönheit finden und das gelingt ihr immer wieder. 

Oft wird Maria Mähler gefragt, wie es möglich ist, nach Fotos zu arbeiten, das heißt ein Pferd zu portraitieren, das sie nie vor sich gesehen hat. Es geht, versichert die Malerin. Wichtig ist, dass sie viele Informationen über das Pferd bekommt. Dazu gehören auf jeden Fall mehrere Fotos, die das Tier in typischen Situationen, Haltungen oder Bewegungen zeigen. An Hand dieser Fotos entsteht ein Eindruck von dem Pferd. Oft kristallisiert sich da schon heraus, was bezeichnend für dieses Tier ist. In einem Telefonat mit dem Besitzer wird dieser Eindruck vervollständigt. Hier fragt die Künstlerin nach, ob beispielsweise der dominante Ausdruck eines Pferdes auf den Fotos bestätigt werden kann, oder ob ein anderes Pferd tatsächlich so ruhig, fast ein bisschen verschlafen ist, wie es auf den Fotos scheint und meistens trifft sie damit schon ins Schwarze. Nicht zuletzt erfährt sie während dieser Gespräche auch etwas über die Mensch-Pferd-Beziehung, was ihr hilft, das Tier ein wenig durch die Augen des Besitzers zu sehen. Schließlich soll sich seine Reflexion des Pferdes im Bild wieder finden.
Damit das Bild lebendig bleibt, legt Maria Mähler Wert darauf, sich nicht sklavisch an der Fotovorlage festzuhalten. Natürlich müssen die individuellen Proportionen stimmen, die Besonderheiten herausgearbeitet werden, aber ein gewisses Maß an Interpretationsspielraum ist ebenso wichtig.


Gefragt nach Ihren Lieblingsbildern antwortet sie: „Es gibt mehrere, aber immer das Bild, was gerade fertig geworden ist, habe ich regelrecht lieb gewonnen und jedes Mal fällt der Abschied ein bisschen schwer. Doch wenn ich etwas retten müsste: Das Wichtigste sind mir meine Skizzenbücher.“
Weitere Bilder und Informationen finden Sie im Internet unter www.maria-maehler.de

K. Herrmann

 

 

 

 

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